Gemeinsam gegen das Virus: Was wir gerade jetzt von unseren Großeltern lernen können

Gemeinsam gegen das Virus: Was wir gerade jetzt von unseren Großeltern lernen können

Corona stellt uns vor Herausforderungen, die jüngere Generationen nur aus den Geschichtsbüchern kennen. Der Dialog zwischen den Generationen ist in Zeiten von sozialer Isolation nicht ganz einfach – und trotzdem wichtiger denn je. Die #zeitreise18 wird daher zur #GenerationChallenge und unterstützt Alten- und Pflegeheime in Berlin

Wir sind uns sicher, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger ist denn je. In Corona-Zeiten gilt es, die Kontakte mit den Liebsten zu reduzieren. Für Gespräche mit Kollegen, Freunden und Verwandten bleiben bis auf weiteres nur Video-Apps oder das Telefon.

Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir gerade jetzt miteinander in Dialog treten müssen. Denn: So können wir in Kontakt bleiben und die Zeit nutzen, um mehr übereinander zu erfahren. Auch über die eigene Familiengeschichte.

Im Moment ist es besser, wenn wir unsere Großeltern nicht besuchen. Doch deshalb ist es umso wichtiger, für sie da zu sein. Wir haben uns überlegt, wie wir das mit unserem Projekt verbinden können. Und haben uns dabei etwas überlegt, was Abwechslung in die Quarantäne bringt und gleichzeitig hilft, mehr über die eigene Herkunft zu erfahren.

In Zeiten von Corona: Die #zeitreise18 wird zur #GenerationChallenge

Wir möchten, dass ihr euch mit eurer Familiengeschichte beschäftigt und dabei diejenigen einbezieht, die es im Moment am schwersten haben. Die älteren Generationen. Hier kommt die #GenerationChallenge ins Spiel.

Die Challenge läuft wie folgt ab: Ruft die Gesprächspartner an, sprecht mit ihnen und nehmt euch dann per Bildschirmaufnahme auf, während ihr per Video-Apps wie Facetime oder Whatsapp unsere Fragen durchgeht. Diese sind als Impulse zu verstehen, ihr findet sie auf unserer Webseite. Mitmachen ist ganz einfach: Zehn Minuten Zeit und ein Smartphone reichen, damit ihr mitmachen könnt.

Wir spenden pro Video 1€ an Pflege- und Altenheime in Berlin

Aus den Videos, die ihr auf unserer Webseite einreichen und gerne zusätzlich bei Instagram veröffentlichen könnt, entsteht dann ein Kinotrailer, der deutschlandweit gezeigt werden soll. Denn wir glauben, dass wir von dieser gemeinsamen Reise und den Geschichten aller nur profitieren können. Und ein besseres Bild unserer Gesellschaft zu einem besseren Miteinander führt.

Besonders in Zeiten von Corona kann das helfen und Verständnis füreinander schaffen. Doch nicht jeder hat Enkel, die ihn anrufen können. Für jedes eingereichte Video mit einer älteren Person spenden wir daher einen Euro an Institutionen, die sich um die älteren Generationen kümmern und durch COVID-19 in massive Schwierigkeiten geraten sind. Das sind Pflege- und Altenheime und auch Krankenhäuser. Als Ort haben wir uns zunächst den Berliner Wedding ausgesucht, an dem die Lichtburg-Stiftung aktiv ist.

Damit möchten wir unseren kleinen Beitrag leisten, um die älteren Generationen zu unterstützen. Denn wir sind davon überzeugt, dass wir viel von unseren Großeltern lernen können. Und dass ihre Geschichten aus der Vergangenheit helfen können, um Gegenwart und Zukunft zu verstehen.

Das Projekt #zeitreise18 – Geschichte verbindet ist ein Projekt der Lichtburg-Stiftung und wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Auf www.zeitreise18.de könnt ihr Videos einreichen und weitere Informationen finden.

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