Eine gemeinsame Vision für unsere Gesellschaft?

Eine gemeinsame Vision für unsere Gesellschaft?

Wir leben in stürmischen Zeiten. Konflikte, Hass und Proteste prägen unsere Gesellschaft. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn wir die Nachrichten einschalten. Doch es gibt sie trotzdem, die schönen Geschichten. Die Geschichten, die zeigen, dass unsere Gesellschaft mehr kann als das.

Und genau diese Geschichten suchen wir. Weil wir glauben, dass sie erzählt werden müssen. Weil wir dem Hass etwas entgegensetzen möchten. Weil wir zeigen möchten, dass viele Perspektiven in unserer Gesellschaft eine große, starke Vision haben können. Weil wir glauben, dass wir in Vielfalt vereint stärker sind.

Dabei möchten wir das Medium der Geschichte nutzen. Denn wir sind davon überzeugt, dass sie uns helfen kann, viele Dinge besser zu verstehen. Und uns Ängste, Zweifel und Unsicherheiten nehmen kann.

In Vielfalt vereint für eine starke Vision

Gemeinsam mit euch steigen wir in eine Zeitkapsel und begeben uns zurück in das Jahr 1918. Welche Träume, Hoffnungen und Ängste hatten die Menschen? Dabei interessieren uns so viele Perspektiven wie möglich. 1918 heißt für uns vor allem: Erster Weltkrieg. Doch wäre es nicht interessant zu wissen, was ein Chilene oder eine Libanesin damit assoziieren? Was war ihr größter Traum, welche Sorgen hatten ihre Familien zu dieser Zeit?

Das möchten wir besser verstehen und festhalten, um die Herausforderungen der Gegenwart einzuordnen. Danach kehren wir in das Jahr 2019 zurück und schauen uns an, was uns heute bewegt. Was wünschen wir uns für unsere Gesellschaft? In Zeiten von Abspaltung und Xenophobie ist es wichtig, andere Kulturen zu kennen und zu verstehen.

„Wir glauben, dass wir miteinander sprechen sollten und nicht übereinander“

Wir fragen uns: Wer oder was hat uns in unserem Leben am meisten geprägt? All das sind Fragen, die uns helfen können, uns gegenseitig besser zu verstehen. Denn: Wir glauben, dass wir miteinander sprechen sollten und nicht übereinander.

Im Dialog unsere Gesellschaft besser verstehen

Mit dem Projekt #zeitreise18 – Geschichte verbindet möchten wir deshalb einen Dialog starten, der verschiedene Hintergründe und Menschen verbinden soll. Wir möchten die Gesellschaft so abbilden, wie sie ist. Und verstehen, was sie bewegt. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Fünf Minuten Zeit und ein Smartphone reichen, damit ihr mitmachen könnt. Ihr filmt euch beim Beantworten unserer sechs Fragen, schickt sie uns und erzählt dann euren Freundinnen und Freunden davon.

Daraus entsteht dann ein Kinotrailer, der deutschlandweit gezeigt werden soll. Denn wir glauben, dass wir von der gemeinsamen Reise und den Geschichten alle nur profitieren können. Und ein besseres Bild unserer Gesellschaft zu einem besseren Miteinander führt.

Das Projekt #zeitreise18 – Geschichte verbindet ist ein Projekt der Lichtburg-Stiftung und wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Noch bis März 2020 können auf www.zeitreise18.de Videos eingereicht werden.

Print Friendly, PDF & Email